Leistungen

Schwerpunkt meiner Arbeit als HNO-Arzt ist die Rhinoplastik. Dazu zählen folgende Behandlungen:

Selbstverständlich umfasst mein Spektrum ebenfalls die klassischen HNO-Untersuchungen und Behandlungen. Dies sind insbesondere die Behandlung von folgenden Krankheitsbildern:

  • Allergien
  • Chronische Nasennebenhöhlen­Erkrankungen
  • Nasenatmungsbehinderungen
  • Schnarchen und Schlafapnoe

Ästhetische Nasenoperation

Ästhetische Nasenoperationen

Nicht jeder hat eine Nase, die sich harmonisch in das Gesamtbild seines Gesichts einfügt. Viele Patienten nehmen diese Laune der Natur einfach hin, im Einzelfall wird diese Abweichung jedoch als sehr störend empfunden. Falls Sie über eine Nasenkorrektur nachdenken, berate ich Sie gerne. Wichtig ist mir dabei, mit Ihnen zusammen die für Ihr individuelles Gesicht passende Nasenform herauszufinden. Sie darf in keinem Fall die Nasenfunktion beeinträchtigen, sondern sollte sie idealerweise verbessern.

Generell führe ich die Operation so schonend wie möglich durch. Gerade bei ästhetischen Beeinträchtigungen reichen oft schon kleine Korrekturen aus, um das angestrebte Ergebnis zu erzielen. Außerdem verringert sich so das Restrisiko für eventuelle Komplikationen.

Revisionsoperationen

Ihre Nase wurde bereits einmal operativ korrigiert und Sie sind mit dem Ergebnis nicht zufrieden? In meiner Praxis führe ich viele solcher Revisionsoperationen durch und berate Sie gerne. In einem ersten Termin sehe ich mir Ihre Nase an und prüfe, welche Korrekturen möglich sind und bespreche mit Ihnen das mögliche Vorgehen.

Funktionelle Nasenkorrektur

Eine Nasenoperation, die die Atmungsfunktion der Nase verbessert bzw. wiederherstellt, kann bei verschiedenen Diagnosen notwendig sein. Für die Behinderung können zum Beispiel Nasenpolypen, also kleine gutartige Wucherungen der Nasenschleimhaut oder vergrößerte Nasenmuscheln, dies sind mit Schleimhaut überzogene knöcherne Strukturen in der Nasenhaupthöhle, verantwortlich sein.

Gelegentlich behindert eine ungerade Nasenscheidewand die Atmung. Sie teilt das Innere der Nase entsprechend den Nasenlöchern in zwei etwa gleichgroße Nasenhaupthöhlen. Wenn sie stark gekrümmt ist, kann die Luft nicht mehr gleichmäßig in beide Nasenlöcher einströmen. In diesem Fall bekommt der Patient oft nicht mehr ausreichend Luft durch die Nase und atmet vermehrt über den Mund ein – dies kann zu Erkrankungen der unteren Atemwege und Schnarchen führen.

Mehr über Nasenatmungsbehinderungen erfahren Sie unter dem Punkt Nasenchirurgie.

Zusammenhang Funktion und Form

Funktionelle Beeinträchtigungen gehen häufig mit ästhetischen Beeinträchtigungen einher. Bei Patienten beispielsweise, deren Nasenscheidewand zu groß und daher gekrümmt ist, ist die Nase in der Regel ebenfalls sichtbar schief. Während des Eingriffs kann beides korrigiert werden.

Meine Vorgehensweise:
Nähte statt Tamponaden

Bei meinen Operationen gehe ich sehr schonend (minimalinvasiv) vor.

Dadurch ist in ca 90 % der Fälle eine Verwendung von Tamponaden unnötig, der Entstehung von Blutergüssen zwischen der Nasenscheidewand und der aufliegenden Schleimhaut beuge ich durch sogenannte Matratzennähte vor, durch die die Schleimhaut auf den Knorpel "gesteppt" wird.

Diese Nähte lösen sich nach einer Zeit von 4-12 Wochen selbst auf.

In Ausnahmefällen verwende ich sogenannte Splints. Dies sind spezielle Schienen aus Silikon, die in die Nase eingesetzt werden und die Nase stabilisieren. So kann ich in der Regel auf Tamponaden verzichten. Diese bestehen aus Verbandstoff, dienen der Blutstillung und werden üblicherweise nach dem Eingriff für einige Tage in die Nase eingelegt. Ihr großer Nachteil ist, dass sie die Nasenatmung behindern und ihre Entfernung schmerzhaft ist. Splints hingegen können unkompliziert wieder entfernt werden.

Funktionelle Nasenkorrektur

Funktionelle endoskopische Nasennebenhöhlenoperation (FESS)

Was ist die FESS?

Funktionelle endoskopische  Nasennebenhöhlenoperation

Die funktionelle endoskopische Nasennebenhöhlenoperation (FESS) ist ein schonendes minimalinvasives Operationsverfahren, mit dem chronische Nasennebenhöhlenentzündungen behandelt werden können.

Eine chronische Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis) kann zu einer Schwächung des Immunsystems, einer verminderten Nasenatmung und weiteren Erkrankungen der oberen Atemwege, z. B. chronische Bronchitis („Etagenwechsel“) führen. Eine medikamentöse Behandlung ist oft nicht erfolgreich, vor allem, wenn eine schief stehende Nasenscheidewand oder andere anatomische Besonderheiten die Erkrankung hervorgerufen haben. Daher kann eine Operation notwendig sein, um die Entzündung zum Abklingen zu bringen.

Bei der FESS werden diese Engstellen im Nasenraum erweitert und teilweise die entzündlich veränderte Schleimhaut in den Nebenhöhlen, die zu den Blockaden führt, entfernt. Der Eingriff erfolgt endoskopisch, also mit einer kleinen Optik (Schlüssellochchirurgie) und sehr kleinen Operationsinstrumenten über das Naseninnere. So bleiben später keine sichtbaren Narben zurück. Nach einer FESS kommt es in der Regel zu einer deutlichen Linderung der Beschwerden. Häufig heilt die Entzündung in den Nasennebenhöhlen sogar vollständig aus.

Ich verfüge über viel Erfahrung in dieser Therapieform, da ich bereits während meiner Ausbildung zum Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde meinen Schwerpunkt auf endoskopische Operationen der Nasennebenhöhlen und die funktionelle und ästhetische Nasenchirurgie gelegt habe. Operationen führe ich sowohl in der privaten Hohenzollernklinik in Münster als auch in der Praxisklinik am Rothenbaum und in der Medical One Klinik in Hamburg durch. Vor dem Eingriff berate ich Sie gerne und kläre Sie über individuelle Möglichkeiten und Risiken auf.

Bei einer chronischen Nasennebenhöhlenentzündung sind die kleinen Gänge zwischen den Nebenhöhlen und der Nasenhaupthöhle blockiert. Anhand eines angefertigten Computertomogrammes der Nasennebenhöhlen, das wir zusammen am Bildschirm in meiner Praxis betrachten und besprechen können, ist sie auch sehr gut im Einzelfall darstellbar. Während der FESS werden diese Gänge erweitert beziehungsweise wieder geöffnet. Eventuell vorhandene Polypen und die entzündlich veränderte Schleimhaut in den Nasennebenhöhlen werden entfernt. Gesundes Gewebe bleibt so weitgehend unbeschädigt bestehen und es entstehen vergleichsweise zu konventionellen Operationstechniken weniger Narben.

Nach dem Eingriff setze ich gelegentlich sogenannte Shikani-Stents (Platzhalter) aus Silikon in die vergrößerten Öffnungen der Nasennebenhöhlen ein, die in der Regel nach 7-14 Tagen entfernt werden können und der Narbenbildung vorbeugen. Sollte zusätzlich die Nasenscheidewand korrigiert werden müssen, was nicht immer der Fall ist, werden zur Vermeidung von Blutergüssen zwischen der Nasenscheidewand und der aufliegenden Schleimhaut sogenannte Matratzennähte angelegt, durch die die Schleimhaut auf den Knorpel "gesteppt" wird, Diese Nähte sind selbstauflösend und müssen hinterher nicht entfernt werden.

Gelegentlich werden hier auch Splints mit Atemröhrchen eingesetzt und nach 3-4 Tagen entfernt.

In den meisten Fällen ist dies jedoch nicht notwendig, da ich mit einer speziellen Nahttechnik die Schleimhaut wieder auf den Knorpel der Nasenscheidewand aufnähe, man kann sich dies wie ein Aufsteppen bei einer Steppdecke vorstellen. Diese Nähte sind selbstauflösend und müssen hinterher nicht entfernt werden.

Eine gründliche Nachsorge ist mir besonders wichtig: Während der entsprechenden Termine in meiner Praxis wird das Naseninnere sehr behutsam und sorgfältig gereinigt. Der Bereich der frischen Wunde wird dabei komplett ausgelassen, da Manipulationen hier zum einen sehr schmerzhaft sind und zum anderen wieder erneute Blutungen und Verkrustungen erzeugen können. Außerdem überprüfe ich den Heilungsverlauf und greife bei möglichen Komplikationen frühzeitig ein.

Um Narbenbildung vorzubeugen, sollte der Wundbereich zusätzlich mit Kochsalzlösung mit einer Nasendusche gespült werden. Einen Teil der Nachbehandlungen können Sie zuhause, in Form von Spülungen, Inhalationen oder Cortisonspray, durchführen. In der Praxis zeige ich Ihnen, wie Sie sie anwenden können.

Falls Sie nach der Operation wider Erwarten Beschwerden haben sollten, können Sie mich jederzeit erreichen.

Weitere Informationen, was Sie nach einer Operation beachten sollten, finden Sie hier

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